FlashBack - 06.12.2006 - Robe

on the way to Robe
jetzt kommentieren? 06. Dezember 2008

on the way to Robe
jetzt kommentieren? 06. Dezember 2008
Adelaide wurde 1840, 10km von der Küste entfernt am Ufer des Torrens Rivers, gegründet. Benannt wurde sie nach der deutschen Gattin des damaligen britischen Königs William IV.

Adelaide Arcade in der Rundle Street
Um die Innenstadt, mit ihren im Schachbrettmuster angelegten Straßen, verläuft ein Ring von Parks.

Trotz Weihnachtshektik machte die Stadt einen eher entspannten und ruhigeren Eindruck.

Im Vergleich zu Sydney sind die Menschen hier nicht so hektisch und auch etwas relaxter gekleidet; so sieht man hier z.B. wesentlich weniger Frauen in HighHeels - aber sonstige lustige “Exemplare” und “Kombinationen”
Im nördlichen Teil der Innenstadt findet man die Haupteinkaufsstraße “Rundle Street” mit einer netten Fußgängerzone.

Hier kann man entspannt ein Eis essen und die Leute bei ihren Einkäufen beobachten.

Außerdem gibt es einige lustige Skulpturen zu sehen.


Auge in Auge
Wer etwas für seine Bildung tun will ist in Adelaide mit seiner tollen “Art Gallery” und dem hervorragenden “S.A. Museum” genau richtig.

Adelaide - S.A. Museum
Im Museum gibt es regelmäßig kostenlose und interessante Führungen.

Adelaide Museum - nettes Tierchen
Hier findet man auch die umfangreichste Sammlung von Artefakten der australischen Ureinwohner. Geschulte Mitarbeiter (australischer Abstammung) bieten eine tolle Führung und zahlreiche Hintergrundinformationen; diese kostet 10 AUS$ und findet nicht täglich statt. Ansonsten ist bemerkenswert, dass der generelle Eintritt zu den Museen und Gallerien komplett kostenlos ist; nur für Sonderausstellungen muß gezahlt werden.
Direkt neben dem Museum liegen die Universität, die “Art Gallery of South Australia” und die “State Library”.

University of Adelaide

Robert Burns Statue vor der Bibliothek
An die Bibliothek angeschlossen ist die kostenlos und öffentlich zugängliche “Mortlock Library”

Mortlock Wing - 1000 alte Bücher und historische Dokumente
Im Parkgürtel rund um die Innenstadt ist auch der “Botanische Garten” zu finden. Im Vergleich zu den “Gärten” in anderen Städten (Brisbane ;-() ist dieser wirklich sehenswert und abwechslungsreich.

Besonders gut hat uns das “Palm House”, ein 1875 aus Deutschland importiertes Gewächshaus, gefallen.

Von der Innenstadt aus fährt eine Straßenbahn vom Victoria Square in nur ca. 40 Minuten zum Strand nach Glenelg.

Platz an der Strandpromenade und Straßenbahn-Haltestelle

Strand und “Jetty” bei Glenelg - Adelaide
Damit es den “Kids” nicht zu langweilig wird gibt es direkt am Strand ein “Spaßbad” mit super Riesen-Wasser-Rutsche.

Glenelg - Riesen-Wasser-Rutsche
Neben zahlreichen anderen Attraktionen gibt es in Adelaide noch ein besonderes Verkehrsmittel - die “O-Bahn”. Innerhalb der Stadt fahren die Busse ganz normal; außerhalb wechseln sie auf eine Art “Schiene”. Der Fahrer muss dann nur noch bremsen und beschleunigen. Auf diesem Schienennetz können die Busse bis zu 100km/h fahren. Dadurch wurde die Fahrzeit in die Vororte erheblich reduziert.

Blick aus dem “O-Bahn”-Bus auf die Schienen
“Port Adelaide”, ein recht ruhiges Hafenviertel bietet einige historische Gebäude und Museen und am Wochenende den “Fisherman’s Wharf Market” in einer alten Lagerhalle neben dem kleinen “Leuchtturm”.

Bunter Markt mit ….

… viel Krims-Krams
Am Leuchtturm starten auch verschiedene Bootstouren auf dem Port Adelaide River. Einige Versprechen “dolphin watching”.
Wer sich nach einem anstregenden Tag noch ein bisschen ins “Nachtleben” stürzen will ist in der Innenstadt in der “Hay-Street” genau richtig. Hier findet man neben verschiedenen Restaurants und Pubs auch einige Clubs verschiedenster Art. Glücksritter versuchen sich im “Casino” der Stadt.

Wer es etwas ruhiger mag kann noch einen Spaziergang am Fluss entlang vorbei am “Festival Center” und am “Convention Center” machen.

Convention Center am Torrens River
Die einzelnen Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und Einkaufsstraßen lassen sich tagsüber recht gut mit den 3 kostenlosen Buslinien (Bee Line Bus 99B, City Loop Bus 99C, Adelaide City Bus) erreichen. Diese fahren meist alle 5-15 Minuten; stellen ihren Dienst aber nach Ladenschluß komplett ein. Wer gut zu Fuß ist kann die meisten Strecken in der City auch laufen, da die Innenstadt gerade mal 1km x 1km groß ist.
Tags: Adelaide, Australienjetzt kommentieren? 30. Dezember 2006
Ziel der nächsten Etappe war Mount Gambier. Auf dem Weg haben wir eine kurze Pause in Portland eingelegt.

Portland ist der einzige Tiefseehafen zwischen Adelaide und Melbourne. Hier werden u.a. Getreide, Holz, Aluminium, Fleisch und Wolle verschifft.
Nachdem wir ein paar Infos beim Visitor-Center geholt hatten, haben wir einen kurzen Spaziergang durch die City gemacht. Vielleicht lag es am zugigen Wetter, vielleicht auch an dem Ort selber, dass uns diese Stadt nicht besonders angesprochen hat. Natürlich gibt es auch hier das eine oder andere schöne, alte Gebäude, aber insgesamt ist es doch eher eine “Industriestadt”. Die jetzt von Diesel angetriebene restaurierte, historische “Kabel-Straßenbahn” haben wir an uns vorüberziehen lassen; andere Touristen schienen die Fahrt zu genießen.
Auf Rat des Visitor Centers fuhren wir noch den “Scenic Tourist Drive” zum Cape Nelson mit einem Zwischenstopp beim (ganz tollen ;-)) “Yellow-Limestone-Rock”.

In der Mitte zu sehen, der Limestone-Rock

Leuchtturm am Cape Nelson - Portland
Die Straße von Portland nach Mount Gambier verläuft etwas im Landesinnerin.
Mt Gambier wurde am Fuße eines erloschenen Vulkans erbaut nach dem die Stadt benannt wurde. Hier gibt es zahlreiche Höhlen und “sinkholes” - eingestürzte Hohlräume.

Cave Gardens - Begrüntes Sinkhole
Am Abend, bei Einbruch der Dunkelheit, kann man hier Possums sehen und mit Obst, am Liebsten mögen sie Weintrauben, füttern.
Berühmt ist die Stadt, mit ihren ca. 23000 Einwohnern das Zentrum des Südostens, für ihren “Blue Lake”

Blue Lake - Kratersee und Wasserversorgung der Region
Im November wechselt der See seine Farbe von Grau in ein leuchtendes Kobaltblau und im März wieder zurück. Verantwortlich dafür sind angeblich Mikroorganismen.
In einem benachbarten Krater findet man einen Park mit See und einem kleinen Tierschutz-Gebiet in dem man mit viel Glück und Geduld einige Tiere beobachten kann.

Im Stadtzentrum findet man neben guten Einkaufsmöglichkeiten zahlreiche gut erhaltene oder restaurierte Gebäude


Nach 2 Nächten ging die Fahrt mit einem Zwischenstopp, zum Kaffee trinken und Füße vertreten, in Beachport

Beachport - Jetty - Bootssteg
weiter nach Robe, einem attraktiven Fischerdorf, das im Sommer gerne von Großstädtern als Urlaubsort gebucht wird. Dann sollen hier bis zu 10000 Gäste Urlaub machen. Anfang Dezember war davon noch nichts zu spüren und der Ort machte einen sehr ruhigen und verschlafenen Eindruck.

Robe - Pyramid - “Leuchtturm”
Die letzte Übernachtung vor Adelaide war in Meningie geplant. Auf dem Weg haben wir einen Abstecher zum 17km langen “Long Beach” gemacht.

“Long Beach” - René am Strand
Die Fahrt ging weiter durch die von Trockenheit und Dürre geprägte Landschaft

ausgetrocknetes, stinkendes Flußbett

entlang des Coorong National Park. Der Park war mal eine 145km lange und 3km breite stark salzhaltige Lagune und ein Refugium für Riesenpelikane und zahlreiche andere Vogelarten. Durch die Trockenheit ist der Fortbestand dieses Ökosystems jedoch stark bedroht und wir haben nur noch fast ausgetrocknete kleine Salzseen vorgefunden.
Meningie selber ist nur ein kleiner Ort mit wenigen Häusern und bietet sich als Ausgangpunkt für einen Besuch des Parks oder des “Lake Albert” an.

Meningie - schönstes Haus am Ort
Auf Rat der freundlichen Mitarbeiterin des “Meningie Visitor Centers” haben wir auf der Fahrt nach Adelaide noch einen Stopp in “Hahndorf” eingelegt.

Weinberge auf dem Weg nach Hahndorf
Hahndorf wurde bereits 1839 gegründet. Die Gründer stammten aus einem kleinen Dorf “Kay” im heutigen Polen. Heute ist es ein beliebtes, etwas touristisches Ausflugsziel in den Adelaide-Hills, das seine deutsche Geschichte gut vermarktet.

Das “deutsche” Hahndorf in den Adelaide-Hills
bisher 4 Kommentare 19. Dezember 2006
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